Taubenbejagung mit vielen Gastjägern
Ohne die langjährigen Gastjäger und Jagdfreunde aus Ulm, vom Niederrhein und aus dem Kreis Recklinghausen wäre eine erfolgreiche revierübergreifende Taubenbejagung gar nicht möglich. Dies brachte Revierleiter Hannes Steverding aus Ramsdorf in seiner Ansprache auf dem Hof Föcking (Gut Barnsfeld) auf den Punkt. Stellvertretend für alle Revierinhaber aus dem Hegering Velen-Ramsdorf dankte er für die gute Unterstützung der ortsansässigen Jäger, die gute Ansitze oder Locktauben für die Bejagung bereitstellten
Jedes Jahr wird eine Sondergenehmigung eingeholt um die zur Plage gewordenen Ringeltaube zu bekämpfen; so der Hegeringleiter Hubert Warnsing.
Besonders zielsicher war Alfons Tenk mit 75 Tauben. Die meisten Tauben waren am Abend schon verarbeitet und werden als schmackhaftes Wildbret in der Küche verarbeitet. Dies verlangt eine spezielle Hygienevorschrift für Lebensmittel tierischen Ursprungs.
Erfreulich war auch die Zahl der erlegten Krähen, die ja bekanntlich besonders schwer zu erlegen sind. Es waren 100 auf der Strecke, von denen Vincent ven der Buss allein 25 erlegte.
Mit gekonnt vorgetragen Jagdhornklängen endete der Tag mit dem Erfahrungsaustausch und der Vorfreude auf den nächsten Taubentag in Ramsdorf Holthausen.
Hegering mit dem Rad unterwegs
Bei strahlendem Spätsommerwetter trafen sich 25 Hegeringmitglieder mit Familienangehörigen auf dem Hof Hüging Hornefeld in Ramsdorf Ostendorf.
Grund war die alljährliche Pättkesfahrt durch die Gemeinde in Grünen.
Zunächst wurde eine Ausgleichsfläche angefahren, die angelegt wurde, weil für ein Windrad diese Fläche zur Verfügung gestellt werden muß.
Eine extensiv bewirtschaftete Wiese mit einer Fülle von Wildgräsern und -pflanzen boten Rückzugsmöglichkeiten für Niederwild.
Ergänzt wurde dieses Biotop noch durch 2 Teiche für das Wasserwild.
Weiter ging es vorbei an verschiedenen landwirtschaftlichen Kulturen über Pättkes zum Dorenfeld.
Nach einer Stärkung an der Schutzhütte ging es weiter über den Südlohner Diek zum Landcafe Tenk Dröning. Hier wurde zunächst für das leibliche Wohl gesorgt.
Viel Zeit blieb auch für Gespräche und Erfahrungsaustausch über die Niederwildpopulation, Arbeit mit Hunden im Revier, Auslandsjagden oder die verschiedensten Jagderlebnisse.
Ludger Limberg stellte sein privates Laserschießkino zur Verfügung. Es besteht aus einer Leinwand und einem Beamer. Programmiert werden kann die Jagd auf Taube, Fasan, Schwarzwild oder Rotwild usw. Die Jäger können ihre eigenen Waffen mit der Laservorrichtung ausstatten lassen oder die Waffen benutzen, die zum System gehören.
Bereits in der Jungjägerausbildung hat diese Übungseinheit zu Erfolgen in der Treffsicherheit geführt.
Alle Teilnehmer des Abends waren begeistert und konnten ihre Trefferquote gleich ablesen.
Hegeringschießen
Am 5.8.2011 trafen sich 34 Teilnehmer zum alljährlichen Hegeringschießen auf der DJV-Schießanlage in Coesfeld Flamschen. Nachdem schon 2 Übungsschießtermine vorangegangen waren wurde nun in den Disziplinen Kugel stehend angestrichen auf 100m auf den Rehbock und auf 100m liegend auf den Fuchs geschossen.
Mit der Flinte galt es 15 Tontauben aus verschiedenen Höhen und Richtungen zu treffen. Als Bestplazierter des Tages ging Ludger Limberg hervor, gefolgt von Lucas Kremer. Platz 3 belegte Günther Kremer.
Im Anschluß an das Hegeringschießen waren alle Teilnehmer und Mitglieder auf den Hof Mußenbrock zum Grillen und zur Siegerehrung eingeladen.